REFA-Kurs an der Hochschule Niederrhein

Weitere erfolgreiche Abschlüsse zum „REFA-Arbeitsorganisator“

Begriffe wie Arbeitssystem, Zeitdaten, Prozesse, Kosten oder Aufbau- und Ablauforganisation werden in der Produktion immer stärker nachgefragt. 16 Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein hatten jetzt die Gelegenheit, sich bei der „REFA-Grundausbildung 2.0 UNI“ noch intensiver mit den praktischen Methoden rund um die Analyse und Gestaltung von Prozessen vertraut zu machen.

„Gerade im Textil- und Bekleidungsbereich werden REFA-Methoden geschätzt. Mit dieser Einstiegsqualifizierung haben die Studierenden eine Zusatzqualifikation erhalten, die die Karrierechancen deutlich erhöht“, erklärt REFA-Ausbildungsleiter Holger Baunach, der den zweiwöchigen Vollzeit-Kurs zusammen mit REFA-Lehrerin Ursula Viehauser im Konfektionslabor der Hochschule durchgeführt hat. „Marktgerechte Produkte und Leistungen müssen heute kostengünstig, qualitätsgerecht, ressourcennutzend und umweltschonend realisiert werden. Dazu müssen Prozessdaten professionell ermittelt werden. Die REFA-Grundausbildung bringt das entsprechende Rüstzeug mit“, fügt Ursula Viehauser hinzu. Alle Teilnehmer schlossen den Kurs erfolgreich mit dem Abschluss „REFA-Arbeitsorganisator“ ab. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule will der REFA-Bezirksverband weiter fortsetzen.

Auf einen Blick

Der REFA-Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung hat in seiner langjährigen Geschichte praxisgerechte Methoden entwickelt, die eine betriebliche Datenermittlung möglich machen, so dass Unternehmensabläufe gemessen, kontrolliert und bewertet werden können. Der REFA-Bezirksverband Mittlerer Niederrhein ist als Weiterbildungsträger ein bedeutender Anbieter für die betriebliche Weiterbildung und Partner der Industrie.

Mehr Infos / Ansprechpartner

REFA BV Mittlerer Niederrhein

Herr Dipl.-Ing. Holger Baunach

Kaiserstraße 41, 41061 Mönchengladbach

Telefon: 02161 / 92689 – 16, Telefax: 02161 / 92689 – 30

Mail: h.baunach@refa-nordwest.de

bild refa_kurs an der Hochschule Niederrhein, Februar 2017 klein

Berufsparcours beim Ausbildungsverbund

Experimentieren, schrauben und zusammenbauen

Experimentieren, schrauben und Dinge zusammenbauen – beim Berufsparcours der Unternehmerschaft, der in Kooperation mit dem zdi-Zentrum Mönchengladbach, dem Schulamt der Stadt und dem Technikzentrum Minden-Lübbecke angeboten wurde, konnten rund 360 Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Mönchengladbacher Schulen ihre technischen Fähigkeiten testen. In der Ausbildungswerkstatt des Ausbildungsverbundes konnte der Nachwuchs an verschiedenen Stationen M+E-typische Aufgaben lösen und seine Fähigkeiten testen.

„Etwa 90 Prozent aller Jugendlichen wissen nicht, welche Ausbildungsberufe es in der Metall- und Elektroindustrie gibt. Beim Berufsparcours lernen die Teilnehmer unterschiedliche Berufsbilder kennen“, erklärt Reinhold Schneider, Geschäftsführer der Unternehmerschaft. Erstmals fand der Berufsparcours nicht in einer Schule, sondern in der Lehrwerkstatt des Ausbildungsverbundes statt. „Hier haben wir ganz andere technische Möglichkeiten. Ich denke, dass der Berufsparcours dadurch noch an Attraktivität gewonnen hat. Das Feedback der Teilnehmer war jedenfalls durchweg positiv“, fügt UME-Verbandsingenieur Holger Baunach hinzu. Zufrieden war auch Frank Winkels, Leiter des Ausbildungsverbundes, und Gastgeber der Veranstaltung: „Ich denke, dass wir deutlich machen konnten, wie vielseitig die Metall- und Elektroindustrie ist und wie spannend die Tätigkeiten sein können.“

Rainer Koch, Ausbildungsleiter bei ATB Schorch, freute sich vor allen Dingen über das Interesse der weiblichen Teilnehmer: „Wir wollen Berührungsängste abbauen. Mit Veranstaltungen wie diese wollen wir auch das Interesse von Mädchen wecken. Das ist ein Riesenpotenzial für die Metall- und Elektroindustrie.“ Heinz-Josef Esser, Ausbilder bei Scheidt & Bachmann, berichtet, dass im Sommer zwei Mädchen die Ausbildung beginnen werden. „Das freut uns natürlich sehr!“

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hatten beim Berufsparcours die Möglichkeit, mit Ausbildern und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Gezielt wurde auch nach Praktika und Ausbildungsplätzen gefragt. „Die Metall- und Elektroindustrie bietet für jeden Abschluss etwas. Natürlich ist ein gutes Zeugnis wichtig, aber noch wichtiger ist die Begeisterung und die Motivation. Das Wollen ist das Wichtigste. Und wenn dann auch noch die Fähigkeiten passen, steht einer Karriere in der M+E-Industrie nichts mehr im Wege“, betont Baunach.

Berufsparcours beim Ausbildungsverbund Bild kl

Bildunterschrift: Am Trützschler-Stand wurde gelötet: Drei Schülerinnen und Schüler beim Berufsparcours mit Ausbilder Dilschat Talabani, Holger Baunach (UME), Jan Herting (ZDI-Zentrum) sowie Frank Winkels (Ausbildungsverbund MG, v.l.n.r.).

 

6. Mönchengladbacher Symposium für Gesunde Arbeit

Der Arbeitsalltag und die „Gesundheit auf Knopfdruck“

Am Freitag, 17. Februar, veranstalten der Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein zusammen mit dem ebenfalls im Hause der Unternehmerschaft ansässigen REFA-Bezirksverband Mittlerer Niederrhein von 9 bis 16 Uhr das sechste „Mönchengladbacher Symposium für Gesunde Arbeit“. Im Mittelpunkt der Fortbildungsveranstaltung steht die „Gesundheit auf Knopfdruck.“

Wie können Betriebsverpflegung und Gesundheitsorientierung in Einklang gebracht werden? Welche Rolle spielen Verpflegungsautomaten im Rahmen der Schichtverpflegung? Diese und viele Fragen beantworten Referenten wie Dr. Aris Kaschefi vom Bundesverband der Deutschen Vending Automatenwirtschaft  oder Christian Feist (GESOCA) in ihren Vorträgen. Topaktuell ist auch der letzte Vortrag: Andreas Keck (Keck Medical) und Achim Bädorf (Gesundheitsagentur NRW) informieren über gesundheitsorientierte Smartphone-Applikationen.

„Wir haben wieder viele Praxistipps für das wichtige Themenfeld Sport und Bewegung gesammelt. Ob all diese Themen und Aspekte automatisch auf Knopfdruck realisierbar und umsetzbar sind, wird zentraler Bestandteil dieses Symposiums sein“, erklärt Prof. Jens Wetterau, Begründer und Organisator des Mönchengladbacher Symposiums. Für die Arbeitgeber gewänne das betriebliche Gesundheitsmanagement zunehmend an Bedeutung. „Zukünftig werden die Unternehmen bei ihrer Nachwuchsrekrutierung im Vorteil sein, die gesundheitliche Aspekte im Betriebsalltag fest integriert haben.“

Kooperationspartner sind wie in den Vorjahren die Stadt Mönchengladbach, der Verband Deutscher Kneippheilbäder und Kneippkurorte e.V. sowie die Gesundheitsagentur NRW. Die Teilnahmegebühr für das Symposium beträgt 99 EUR (inkl. Mwst. und Verpflegung). Anmeldungen nimmt der REFA-Bezirksverband, Herr Dipl.-Ing. Holger Baunach, per Mail unter  h.baunach@refa-nordwest.de entgegen. Er steht selbstverständlich auch für weitergehende Fragen unter Telefon 02161/ 926 89 16 zur Verfügung.

Info und Anmeldung:

REFA BV Mittlerer Niederrhein

Herr Holger Baunach

Kaiserstraße 41, 41061 Mönchengladbach

Telefon: 02161 / 92689 – 16, Telefax: 02161 / 92689 – 30

Mail: h.baunach@refa-nordwest.de

 

 

 

 

Planspiel „MasterGame“ erstmals integriert

Neuer Industriemeisterkurs startet im April

Im April startet das Bildungswerk der Unternehmerschaft in Kooperation mit dem AV Ausbildungsverbund Mönchengladbach einen neuen Industriemeisterkurs mit den Fachrichtungen Metall und Elektrotechnik. In den Lehrwerkstätten des Ausbildungsverbundes qualifizieren sich die Teilnehmer alle 14 Tage jeweils montags bis donnerstags von 17 bis 20 Uhr für Fach-, Organisations- und Führungsaufgaben in der Industrie. Der Lehrgang hat eine Dauer von 36 Monaten.

Der Industriemeister übernimmt heute zunehmend die Rolle eines operativen Managers in der Produktion. Die Kursteilnehmer lernen unter anderem Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme kennen und erhalten dezidierte Einblicke in den Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz. Personalführung und -entwicklung sowie das Qualitätsmanagement sind weitere Aspekte, die in den Räumlichkeiten des Ausbildungsverbundes im SMS Businesspark intensiv geschult werden.

Zum ersten Mal wird die Industriemeisterausbildung mit dem spannenden Unternehmensplanspiel „MasterGame“ verknüpft. In diesem Planspiel hat jeder Teilnehmer als Teil einer Gruppe die Aufgabe, ein Produkt herzustellen und im Wettbewerb untereinander Gewinne zu erzielen. Anhand eines computersimulierten Wirtschaftssystems werden sechs Geschäftsjahre durchgespielt. Spielerisch werden so die Wissensinhalte der Industriemeisterausbildung anschaulich und praktisch vermittelt.

Der Abschluss erfolgt vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) nach der gültigen Verordnung. Kurzentschlossene, die noch einsteigen möchten, können sich bei Herrn Dipl.-Ing. Holger Baunach, Bildungswerk der Unternehmerschaft, unter Telefon: 02161/9 26 89 16 oder per Mail unter baunach@ume-mg.de melden. Er steht auch für weitere Fragen zur Verfügung.

Senatspreis der Hochschule Niederrhein für Trützschler-Mitarbeiter

Prämierte Abschlussarbeit  

Einmal im Jahr werden an der Hochschule Niederrhein die mit 1.000 Euro dotierten Senatspreise für herausragende Abschlussarbeiten verliehen. In der Kategorie „Regionaler Bezug“ überzeugte Niclas Maasackers aus dem Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik die Jury. Beim Mönchengladbacher Textilmaschinenhersteller Trützschler GmbH & Co. KG hatte Maasackers den Prozess der Garnierung von Kardenwalzen untersucht. Hierbei konnte der 25-Jährige die logistischen Arbeitsabläufe und die Arbeitssicherheit optimieren.


Aufgrund der besonders hochwertigen Qualität der Einreichungen wurde der Preis in der Kategorie „Forschung“ aufgeteilt. Jeweils 500 Euro gehen an Manuel Jeltsch (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik) sowie Vita Zimmermann (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen). Jeltsch entwickelte in seiner Masterarbeit zwei Methoden zur Verbesserung der sogenannte Hough-Transformation, einem Verfahren zur Erkennung von Geraden, Kreisen oder vergleichbaren geometrischen Figuren. Eine Forschungslücke konnte Vita Zimmermann mit ihrer Abschlussarbeit „Der Konsument als Anbieter in der digital‐kollaborativen Wirtschaft“ schließen. Die Arbeit führte zu neuartigen Erkenntnissen im Bereich der Shareconomy. „Die Vielfalt ist ein wichtiges Merkmal der Hochschule Niederrhein. Deswegen freuen wir uns, dass diese Vielfalt sich auch in den Arbeiten unserer Preisträgerinnen und Preisträger widerspiegelt“, sagte die Senatsvorsitzende Prof. Dr. Dagmar Ackermann in ihrer Eröffnungsrede.

 

 

Bildungswerk der Unternehmerschaft – Neuer Ausbildereignungskurs im Februar

Eine zeitgemäße Personalentwicklung beginnt bereits bei der Ausbildung von Nachwuchskräften. Die dafür notwendigen pädagogischen und fachlichen Kenntnisse vermittelt das Bildungswerk der Unternehmerschaft in einem Ausbildereignungskurs, der vom 6. bis 10. Februar 2017 täglich von 9 bis 17 Uhr in den Räumen der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie, Kaiserstraße 41, angeboten wird.

An insgesamt fünf Kurstagen vermitteln erfahrene Ausbilder und Prüfungsausschussmitglieder die grundlegenden Kompetenzen eines Ausbilders. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheiten werden die prüfungsrelevanten Themengebiete intensiv geschult. Der Kurs befähigt die Teilnehmer, die Ausbildereignungsprüfung vor der IHK abzulegen. Die Ausbildereignungsprüfung ist bundesweit die einzig anerkannte und einheitliche Qualifikation zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Kenntnisse.

Info und Anmeldung: Kursleiterin Sonia Spelters, Telefon 02161/ 92 68 90, Mail: ada@ume-bildungswerk.de. Die Kosten belaufen sich auf 530 Euro inklusive aller Lehrmaterialien, Getränke und Snacks. Die Prüfungsanmeldungsgebühr bei der IHK beträgt noch einmal zusätzlich 157 Euro.

www.ume-bildungswerk.de

 

 

 

Konjunkturumfrage der Unternehmerschaft Metall zum Jahresbeginn 2017 – M+E-Unternehmen vorsichtig optimistisch für 2017

Die Unternehmen der Mönchengladbacher Metall- und Elektroindustrie gehen optimistischer ins neue Jahr 2017 als noch vor Jahresfrist. Dies ist das Ergebnis einer Konjunkturumfrage der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach (UME-MG) zum Jahreswechsel 2016/2017, an der sich mehr als ein Drittel der Betriebe mit fast 5000 Beschäftigten und 240 Auszubildenden beteiligt hatten. Wie der Verband mitteilte, seien die Umfrageergebnisse Ausdruck einer verbesserten Geschäftslage und von im Durchschnitt zuversichtlicheren Ertrags-erwartungen. Erfreulich sei, dass ein Viertel der Betriebe Neueinstellungen plane und fast 90% der Unternehmen die (hohe) Ausbildungsquote beibehalten wollen.

Nach Einschätzung der Unternehmerschaft reiht sich die Umfrage in die insgesamt optimistischen Prognosen vieler Wirtschaftsforschungsinstitute ein. Zwar bleibt bei den Geschäftsperspektiven für die nächsten 6 Monate die Zahl der Pessimisten auf Vorjahresniveau. Wie vor Jahresfrist rechnen insgesamt 24% der Betriebe mit schlechten oder schlechteren Geschäften. Auch die Zahl der Optimisten hat sich von 33% auf 8% deutlich verringert. Allerdings prognostizieren mit nunmehr 68% mehr als zwei Drittel der Betriebe gleichbleibend gute Geschäfte. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr (38%).

Auch bei der Auftragslage sowohl für das Inlands- als auch für das Auslandsgeschäft rechnen die Unternehmen für die nächsten 6 Monate mit einer leicht verbesserten Ordertätigkeit. Etwa 63% der Unternehmen erwarten eine verbesserte oder gleichbleibend gute Auftragslage aus dem Inland (2015/2016: 58%), rund 65% schätzen entsprechend positive Nachfrageimpulse aus dem Ausland (2015/2016: 40%).

Die zunehmende Zuversicht schlägt sich auch in der Beschäftigung nieder. 24% der Unternehmen planen Neueinstellungen (2015/2016: 12%). Wie volatil das Geschäft ist, zeigt allerdings die Steigerung der Zahl der Betriebe, die Entlassungen voraussehen (12% gegenüber 5% vor Jahresfrist).

Erfreuliches melden die Unternehmen beim Thema Ausbildung: Die überwältigende Mehrheit der Betriebe – 88% – wird ihn ohnehin hohes Ausbildungsniveau beibehalten, die Zahl der Ausbildungsplätze wird sich bei 4% der Unternehmen sogar erhöhen.

Nach der aktuellen Ertragslage gefragt, zeigen sich die Unternehmen etwas zufriedener als im Vorjahr. Fast 32% gaben an, die Erträge seien gestiegen (Vorjahr: 29%). Mit Blick auf die Zukunft verspricht die Umfrage ebenfalls Zuversicht: 28% der Unternehmen erwarten für 2017 eine bessere Ertragslage (Vorjahr: 9%). Allerdings bezeichnen ebenfalls 32% die aktuelle Ertragslage als schlecht und immerhin 12% rechnen für 2017 mit einer noch schlechteren Ertragslage.

Unverändert ist die Investitionsbereitschaft der Unternehmen: Wie im Vorjahr wollen 20% ihre Investitionsanstrengungen erhöhen und 36% geben an, gleich hohe Investitionen  zu tätigen (2015/2016: 36%). Gestiegen um 8 Prozentpunkte auf 16 Prozent ist allerdings auch der Anteil der M+E-Betriebe, die ihre Investitionen zurückschrauben wollen.

Insgesamt gesehen, so der Geschäftsführer der Unternehmerschaft, Reinhold Schneider, gehen die Unternehmen der Mönchengladbacher Metall- und Elektroindustrie vorsichtig optimistisch in das Jahr 2017.

 

 

 

 

 

Ausblick auf das Messejahr 2017

„Made in Mönchengladbach“ auf fast allen Kontinenten

Einmal rund um die Welt – auch im neuen Jahr werden sich die Mönchengladbacher Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie weltweit auf den unterschiedlichsten Messen präsentieren. Die meisten Kilometer legt wahrscheinlich wie im Vorjahr UNGRICHT zurück: Auch 2017 wird der führende Hersteller von Walzen und Walzengravuren auf fast allen Kontinenten vertreten sein.  

Die erste Messe ist schon fast zu Ende. Noch bis zum 17. Januar ist UNGRICHT zu Gast auf der DOMOTEX, der Weltleitmesse für Teppiche und Bodenbeläge in Hannover. „Wir sind breit aufgestellt und bedienen mit unseren Produkten die unterschiedlichsten Branchen. Auf den Fachmessen kommen wir mit potenziellen Kunden am besten ins Gespräch“, betont Geschäftsführer Burkard Ungricht. Das Unternehmen hat mit dem US-Konzern Matthews International eine Kaufvereinbarung erzielt und wird – die Zustimmung des deutschen Kartellamtes wird für das erste Quartal 2017 erwartet – durch den dadurch entstehenden Zusammenschluss von UNGRICHT und DORNBUSCH mit der Unternehmensgruppe Saueressig das Produkt- und Dienstleistungsangebot für seine Kunden noch erweitern können. Gemeinsam mit diesen Unternehmen ist UNGRICHT dann ein führender Anbieter von Dienstleistungen entlang der Druckvorstufe sowie von Tiefdruck- und Prägezylindern. Direkt nach der DOMOTEX folgt die „Surfaces“ in Las Vegas (18. bis 20. Januar) und die Interplastica vom 24. bis 27. Januar in Moskau. Zwei Messen im Februar und gleich vier Messen im März folgen. Und so geht es für UNGRICHT nahtlos bis Ende des Jahres weiter.

Berufsparcours erstmals beim Ausbildungsverbund

Prall gefüllt ist auch der Messekalender von Scheidt & Bachmann. Mit seinen fünf Geschäftsbereichen und zahlreichen Tochtergesellschaften ist das Systemhaus auf den unterschiedlichsten Fachmessen vertreten. Der „Global Player“ beginnt das Jahr auf der „AutoZum“ in Salzburg, einer internationalen Fachmesse für Autowerkstatt- und Tankstellenausstattung (18. bis 21. Januar). Die „Transport Ticketing Global Conference“ in London findet ebenfalls noch im Januar statt. Weiter geht es dann im März mit der „PIE Show“ in Rosement, USA. Apropos Amerika: Selbst in Südamerika werden die Mönchengladbacher Flaggen hoch gehalten: Auf der Tecnotextil Brasil Sao Paulo stellt Reiners + Fürst aus (25. – 28. April). Die brasilianische Stadt ist auch Schauplatz der „Outlook Lain America“, bei der UNGRICHT Station machen wird.

Für ATB Schorch ist eine wichtige Messe die Norshipping in Oslo (30. Mai – 2. Juni), aber auch die Iran Oil Show in Teheran (6. – 9. Mai), die „Testing Expo“ in Shanghai (24. August – 26. September) und die ADIPEC in Abu Dabi (7. – 10. November). Die Messen sollen das Geschäft des Motorenherstellers ankurbeln. Dörries Scharmann ist ebenfalls stark in Asien vertreten. Der Werkzeugmaschinenbauer präsentiert sich unter anderem auf der IMTEX in Bangalore/Indien (26. Januar – 1. Februar), der CIMT in Peking (17. – 22. April) und der AMB in Teheran (23. – 26. Mai), aber auch die EMO in Hannover ist in diesem Jahr ein Pflichttermin. Die Weltleitmesse für die Metallbearbeitung öffnet vom 18. – 23. September ihre Türen. Auch die SMS group wird hier Präsenz zeigen! SMS ist ebenfalls auf zahlreiche Messen rund um den Globus vertreten. Von der MetalForm China (Shanghai, September) über die die ALUMINIUM USA (Tennesse, Oktober) bis zur Metal Expo in Moskau (November) spannt sich der Bogen für den Anlagenbauer. Sowohl SMS als auch ATB Schorch stellen übrigens auch auf der Hannover Messe aus. Die Leitmesse für die Industrieautomation findet vom 24. bis zum 28. April statt. Partnerland ist in diesem Jahr Polen. Bereits seit Gründung der Hannover Messe im Jahr 1947 ist die Fritz Driescher KG aus Wegberg als Aussteller mit dabei. Der Hersteller von Last- und Leistungsschalteranlagen ist mit vielen Mitarbeitern vor Ort, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Interpack und Techtextil

Weitere Messehighlights in Deutschland sind die Techtextil in Frankfurt (9. – 12. Mai) und die Interpack in Düsseldorf vom 4. bis 10. Mai 2017. Die alle drei Jahre stattfindende Interpack ist die bedeutendste Messe für Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen. Für die Viersener Robert Bosch GmbH ist diese Messe ein absolutes „Muss“, zumal die Entfernung den Viersenern in die Karten spielt. Wer sich direkt vor Ort die Produktion anschauen möchte, braucht nicht lange zu fahren. Ein entsprechender Pendelverkehr wird eingerichtet. Die alle zwei Jahre stattfindende Techtextil ist eine Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe und wird von den Textilmaschinenbauern A. Monforts Textilmaschinen und Trützschler besucht. Und wer ist hier auch dabei? Na klar, natürlich UNGRICHT!

Metall- und Elektroindustrie macht Technik erlebbar

Zahlreiche Angebote für Schülerinnen und Schüler

Im neuen Jahr wird die Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu Mönchengladbach e.V. (UME) zusammen mit ihren Mitgliedsunternehmen noch stärker auf den Nachwuchs zugehen. Neben der beliebten Schülerfahrt zur Hannover Messe und dem Berufsparcours macht auch der M+E-Infotruck wieder Station in Mönchengladbach. Koordiniert werden die Angebote wie gehabt in Kooperation mit dem zdi-Zentrum Mönchengladbach.

„Die Metall- und Elektroindustrie muss noch stärker auf den Nachwuchs zugehen und auf ihr Angebot aufmerksam machen. Nur so können wir den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie interessant und vielseitig die Branche ist und wie gut die Karrierechancen sind“, betont UME-Geschäftsführer Reinhold Schneider. Wie erfolgreich die Nachwuchsrekrutierung sein kann, zeigte die M+E-Schülerwoche bereits im letzten Jahr. „Das Feedback seitens der Lehrer- und Schülerschaft, aber auch von den Unternehmen, war super“, so Schneider. Deswegen wurde auch für 2017 ein pralles Paket an Angeboten geschnürt!

Berufsparcours erstmals beim Ausbildungsverbund

Los geht es bereits am Dienstag, 7. Februar. Von 8.00 bis 14.00 Uhr wird erstmals in der Lehrwerkstatt des Ausbildungsverbundes Mönchengladbach der Berufsparcours mit 12 Unternehmen stattfinden. Beim Berufsparcours in der Gesamtschule Volksgarten konnten im letzten Jahr insgesamt 336 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 aus unterschiedlichen Gesamt-, Haupt- und Realschulen einen Vormittag lang verschiedene Berufsbilder praktisch ausprobieren. Es werden Prüfberichte erstellt, Elektroschaltungen aufgebaut, Lötübungen durchgeführt und Motorenklemmbretter montiert. Das Interesse ist riesengroß: Mit 360 Teilnehmern ist diese Veranstaltung bereits ausgebucht.

Ingenieur- und Ausbildungstag

Zwei Tage später haben 20 Oberstufenschüler die Möglichkeit, beim „Business-Tag Ingenieurwesen“ die Unternehmensstrukturen und Tätigkeitsfelder bei den Maschinenbauern Trützschler und SMS group kennenzulernen. Am 10. Februar wird bei ATB Schorch und bei GE Grid die Ausbildung fokussiert. Maximal 12 Teilnehmer aus neunten und/oder zehnten Klassen lernen in der Lehrwerkstatt M+E-typische Ausbildungsberufe kennen und kommen mit Ausbildern und Azubis ins Gespräch. Ein fixer Termin im Schüler- und Lehrerkalender ist die von der Unternehmerschaft gesponserte Schülerfahrt zur Hannover Messe. Am 25. April besuchen rund 60 Oberstufenschüler die Leitmesse für Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelt sowie Produktionstechnologie.

M+E-Infotruck und Longboard-Kurs

Vom 26. bis 30. Juni kann nach vorheriger Anmeldung der M+E-Infotruck auf dem Gelände des SMS-Businessparks besucht werden. Auf der über 80 m² großen Präsentationsfläche des zweigeschossigen Trucks lernen Jugendliche an M+E-typischen Arbeitsplätzen technische Zusammenhänge kennen. Angeboten werden Gruppenführungen im 90-Minuten-Takt für maximal 35 Jugendliche. Die gesamte Veranstaltung ist anerkannt als Berufsfelderkundung. In der gleichen Woche bietet der Ausbildungsverbund auch wieder seine beliebten Longboard- und Balance Bot-Kurse an. Die Plätze für die Longboard- und die Balance Bot-Kurse werden ab dem 11. Februar vergeben.

Mehr Infos zu allen Angeboten und Anmeldungen gibt es auf den Webseiten der Unternehmerschaft unter www.ume-mg.de und des zdi-Zentrums unter www.zdi-mg.de.

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Fotos: Beim Berufsparcours darf geprüft, geschraubt und gelötet werden!

Kooperation mit Hochschule Niederrhein

Studierende besuchen Monforts-Technikum

Studierende des fünften Semesters des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik der Hochschule Niederrhein waren jetzt im Monforts-Technikum an der Blumenberger Straße zu Gast. In Begleitung von Prof. Dr. Maike Rabe, Leiterin des hochschuleigenen Forschungsinstitutes (FTB), und Prof. Dr. Mathias Muth erfuhren die Studierenden des Studiengangs „Textile Technologien“ bei der A. Monforts Textilmaschinen Gmbh & Co. KG mehr über das weltweite Betätigungsfeld des Textilmaschinenbauers und neue Möglichkeiten der Energieeinsparung bei Trocknungsprozessen.  

„Die Studierenden lieben diese Exkursionen“, erklärt Prof. Dr. Maike Rabe. Einmal im Jahr führt die FTB-Leiterin ihre Studentinnen und Studenten in das Monforts-Technikum. Auch Robert Heinze war einst ein Besucher. Mittlerweile hat er seinen Bachelorstudiengang abgeschlossen und arbeitet seit Oktober 2016 für Monforts. „Ich werde gerade eingearbeitet. Technologie und Vertrieb sind meine Schwerpunkte“, berichtet der Neuzugang, der nächste Woche erstmals zum Kundenbesuch nach Indien fliegt. „Wer im Vertrieb arbeitet, muss reisefreudig sein. Ich freue mich auf den ersten Auslandsaufenthalt“, betont der Hochschul-Absolvent. Daria Hoß-Denißen ist noch nicht ganz so weit. Sie ist im Unternehmen in Teilzeit angestellt und macht parallel ihren Master an der Hochschule. Schon die Bachelorarbeit schrieb sie hier. Die Masterarbeit wird sich mit der Optimierung von Beschichtungen bei PTFE-Materialien beschäftigen: „Hier bei Monforts sind die Voraussetzungen ideal!“

Eva Ständer und Julia Flörsch besuchen das Unternehmen indes zum ersten Mal: „Einige Technologien haben wir schon in der Vorlesung kennengelernt. Aber hier erfahren wir, wie dieses Wissen in der Praxis umgesetzt wird.“ Ein späteres Engagement beim Textilmaschinenbauer können sich beide gut vorstellen. Monforts-Prokurist Klaus A. Heinrichs stellte das Unternehmen in einleitenden Worten vor. Danach übernahmen die Ingenieure das Kommando. Kurt van Wersch stellte beispielsweise vor, wie wichtig Einspareffekte in Trocknungs- und Veredlungsprozessen sind. „Wir arbeiten in einer energieintensiven Branche. Mit modernsten Maschinen sind Energieeinsparungen von bis zu 80 Prozent möglich. Wie das möglich ist, konnten wir den Studierenden heute aufzeigen.“

Das Advanced Technology Center (ATC)

Das Monforts-Textiltechnikum, das so genannte Advanced Technology Center (ATC), ist mit seinen 1.500 Quadratmetern und drei voll funktionsfähigen Anlagen zum Färben, Ausrüsten und Beschichten in dieser Größe weltweit einzigartig. Regelmäßig werden hier Warenversuche für Monforts-Kunden durchgeführt und intensiv nach neuen Verfahren geforscht. Aufgrund einer intensiven Kooperation mit der Hochschule Niederrhein können hier Studierende Bachelor- und Masterarbeiten schreiben und unter realen Bedingungen Versuche durchführen. Monforts hat rund 2,5 Millionen Euro in das Textiltechnikum investiert.

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Anhängendes Bild:

  • Die Studierenden der Hochschule Niederrhein im Monforts-Technikum.