{"id":909,"date":"2015-11-18T10:56:39","date_gmt":"2015-11-18T08:56:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ume-mg.de\/?p=909"},"modified":"2015-11-18T10:56:39","modified_gmt":"2015-11-18T08:56:39","slug":"formzeug-50-jaehriges-bestehen-im-zeichen-des-wachstums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ume-mg.de\/?p=909","title":{"rendered":"Formzeug: 50-j\u00e4hriges Bestehen im Zeichen des Wachstums"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit einem feierlichen Empfang und gro\u00dfem Mitarbeiterfest hat die Wegberger Firma Formzeug ihr 50-j\u00e4hriges Bestehen gefeiert. Mit 120 Mitarbeitern, darunter 12 Azubis, verarbeitet das kunststoffverarbeitende Unternehmen im Gewerbegebiet Wegberg-Berg rund 2000 Tonnen Granulat im Jahr. Hauptabnehmer ist mittlerweile die Automobilindustrie.<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Jahren kann Formzeug ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen. Erst 2012 nahm das Unternehmen eine rund 1.000 Quadratmeter gro\u00dfe Produktionshalle in Betrieb, um neue Auftr\u00e4ge abarbeiten zu k\u00f6nnen. Zuletzt erweiterte Formzeug auf dem Nachbargel\u00e4nde seine Logistikhalle um 1.500 Quadratmeter. \u201eWenn das Wachstum so weitergeht, werden die bisherigen Fl\u00e4chen nicht ausreichen\u201c, mutma\u00dft Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wolfgang Siebel. Keine schlechten Voraussetzungen also f\u00fcr ein goldenes Jubil\u00e4um, das jetzt \u00a0mit einem Mitarbeiterfest geb\u00fchrend gefeiert wurde.<\/p>\n<p><strong><strong>1970 wurde die erste eigene Fertigungshalle gebaut<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Formzeug wurde 1965 aus dem Unternehmen Driescher heraus gegr\u00fcndet durch Heinz Driescher. Die ersten Gesellschafter waren Max Albrecht und Heinz-Friedrich Driescher, Johann Hubert Emmerich, Friedel Cremers, Fritz Hollmann und Karl-Heinz Siebel. Als Hersteller von elektrischen\u00a0 Schaltger\u00e4ten hatte Driescher einen erh\u00f6hten Bedarf an Formen f\u00fcr die eigene Gie\u00dfharzfertigung sowie an Kunststoffteilen. Formzeug startete mit der ersten Fertigung in einem ehemaligen H\u00fchnerstall, um diesen Bedarf zu decken. Bereits 1970 baute das Unternehmen die erste Fertigungshalle am heutigen Standort. Die Vorteile von Kunststoffprodukten sollten allerdings daf\u00fcr sorgen, dass neue Branchen erschlossen werden konnten. Neben der Firma Driescher entwickelte sich ein branchenunabh\u00e4ngiger Kundenstamm. Zu der Auspr\u00e4gung von technischen und anspruchsvollen Teilen produzierte das Unternehmen auch Platten- und Kassettenst\u00e4nder, Autobatterien, Gartenbedarf, Kabelhalter, Filtergeh\u00e4use und Pumpeneis\u00e4tze aus Teflon und vieles mehr. Anfang der 90er Jahre wurden bereits auf 20 Spritzmaschinen Kunststoffteile von einem Gramm bis 2.300 Gramm gefertigt. 1996 musste die erste gr\u00f6\u00dfere Maschine mit 800 Tonnen f\u00fcr Computer- und Projektorgeh\u00e4use angeschafft werden.<\/p>\n<p><strong><strong>Gro\u00dfteile bis 4.500 Gramm<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>1998 begann Formzeug mit dem Bau einer 1.200 Quadratmeter gro\u00dfen Spritzerei sowie dem Einsatz von 1000 bis 1600 Tonnen Maschinen f\u00fcr Gro\u00dfteile bis 4500gr insbesondere aus dem Sonnenbankbereich. Zwischen 2010 und 2012 wurden weitere Lagerhallen und eine Produktionshalle f\u00fcr Gro\u00dfmaschinen errichtet, mit einem 30-Tonnen-Kran, um die gr\u00f6\u00dfer und schwerer werdenden Formen entsprechend bewegen zu k\u00f6nnen. In der gleichen Zeit wuchs der eigene Werkzeugbau, in dem die Formen selbst gebaut werden, im Bereich neuer, effektiverer Fr\u00e4s-und Erodiermaschinen und dem dazugeh\u00f6rigen Personal entsprechend mit. Selbst die damalige Lehman-Krise hatte Formzeug nicht gro\u00df getroffen. Im Gegenteil: Die Wegberger hatten aus der Not eine Tugend gemacht und im weltweiten Konjunkturtief durch konkrete Angebote in der profitablen Automobilbranche Fu\u00df fassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><strong>Wichtiger Partner der Automobilindustrie<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Formzeug ist heute neben den verschiedenen technisch orientierten Branchen ein wichtiger Partner f\u00fcr die Automobilindustrie. Kunststoffteile wie Spoiler, Motorteile, Bedienelemente und Armaturen sowie Abdeckungen und Tr\u00e4gerelemente, die in vielen g\u00e4ngigen Automobilen, sowie Premiumfahrzeugen verbaut werden, stammen aus Wegberg. \u00a0Mittlerweile erwirtschaftet Formzeug mehr als 60 Prozent seines Umsatzes im Automotive-Bereich. Heute produziert der Betrieb in Hallen mit 7.000 Quadratmeter Nutzfl\u00e4che auf 40 Spritzgussmaschinen Kunststoffartikel aus \u00fcber\u00a0 2.000 Spritzgie\u00dfformen.<\/p>\n<p><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bild-formzeug-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-911\" src=\"https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bild-formzeug-klein-300x209.jpg\" alt=\"bild formzeug klein\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bild-formzeug-klein-300x209.jpg 300w, https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bild-formzeug-klein-431x300.jpg 431w, https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/bild-formzeug-klein.jpg 448w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie sind eng mit der Firmengeschichte von Formzeug verbunden (v.l.n.r.): Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Gesellschafter Wolfgang Siebel, die Gesellschafter Philipp Driescher und Max Albrecht Driescher, Johann Hubert Emmerich sowie Dr. Annette Emmerich mit Wegbergs B\u00fcrgermeister Michael Stock. Die weiteren Gesellschafter (nicht im Bild) sind Erika Hollmann, Caroline und Veronika Driescher.<\/p>\n<p><strong><strong>Kontakt:<\/strong><\/strong> Wolfgang Siebel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Telefon 02434 \/ 99 23 0<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem feierlichen Empfang und gro\u00dfem Mitarbeiterfest hat die Wegberger Firma Formzeug ihr 50-j\u00e4hriges Bestehen gefeiert. Mit 120 Mitarbeitern, darunter 12 Azubis, verarbeitet das kunststoffverarbeitende Unternehmen im Gewerbegebiet Wegberg-Berg rund 2000 Tonnen Granulat im Jahr. 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