{"id":843,"date":"2015-05-27T10:31:16","date_gmt":"2015-05-27T08:31:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ume-mg.de\/?p=843"},"modified":"2015-05-27T10:31:16","modified_gmt":"2015-05-27T08:31:16","slug":"mitgliederversammlung-der-unternehmerschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ume-mg.de\/?p=843","title":{"rendered":"Mitgliederversammlung der Unternehmerschaft"},"content":{"rendered":"<h1>\u201eIndustrie 4.0\u201c kompakt: Chancen und Risiken!<\/h1>\n<p><strong>Das reale Brutto-Inlandsprodukt w\u00e4chst, die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter und auch die Metall- und Elektroindustrie in M\u00f6nchengladbach ist als \u201eHerz der Wirtschaft\u201c ein wichtiger Teil dieses Wirtschaftsaufschwungs. \u201eWir sollten daher den Industriestandort Deutschland st\u00e4rken und nichts tun, um unsere Unternehmen oder deren Arbeitspl\u00e4tze zu gef\u00e4hrden\u201c, betonte Albrecht Driescher, Vorsitzender der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie, auf der Mitgliederversammlung vor geladenen G\u00e4sten. Als Referent informierte Prof. Dr. G\u00fcnther Schuh von der RWTH Aachen anschlie\u00dfend im Haus Erholung \u00fcber die \u201eIndustrie 4.0\u201c. Die \u201evierte industrielle Revolution\u201c wird auch die Arbeitswelt der hiesigen Unternehmer v\u00f6llig ver\u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n<p>Die Rente mit 63, der Mindestlohn oder eine Arbeitsst\u00e4ttenverordnung mit v\u00f6llig praxisfremden Regelungen sowie Vers\u00e4umnisse bei der Verkehrsinfrastruktur,\u00a0die zu \u00fcberlasteten Verkehrsadern, langen Br\u00fcckensperrungen oder Lkw-Fahrverboten in st\u00e4dtischen Gewerbegebieten f\u00fchren, sind f\u00fcr Driescher \u201eGef\u00e4hrdungspotenziale\u201c. \u201eDie Einf\u00fchrung der abschlagsfreien Rente mit 63 ist eine milliardenschwere Form der subventionierten Fr\u00fchverrentung. \u201cUnd auch das Mindestlohngesetz schaffe v\u00f6llig \u00fcberzogene b\u00fcrokratische Dokumentationspflichten und eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige und b\u00fcrokratische Auftraggeberhaftung. Eine Herausforderung f\u00fcr die Industrie sei aber auch der technische Wandel, so Driescher weiter.<\/p>\n<p>Prof. Dr. G\u00fcnter Schuh von der RWTH Aachen zeigte in seinem Vortrag sehr pr\u00e4gnant und anschaulich auf, worauf sich die Unternehmer einstellen m\u00fcssen: \u201eIn Zukunft werden sie nicht ihre Kunden fragen, ob sie zufrieden sind, sondern die Maschine wird ihnen mitteilen, ob die Kunden zufrieden sind\u201c, erkl\u00e4rte der renommierte Wissenschaftler, der Chancen und Risiken der \u201eIndustrie 4.0\u201c aufzeigte. Eine gro\u00dfe Chance seien die Fortschritte im Bereich der Sensorik. \u201eBereits heute haben Unternehmen die M\u00f6glichkeit, eine F\u00fclle an Daten auszuwerten, um Produktionsprozesse zu optimieren. Aber nur die wenigsten tuen es bereits. \u201cDabei biete die Auswertung von Daten die gro\u00dfe M\u00f6glichkeit, Abweichungen und Fehler zu erkennen und per Synchronisation auch standort\u00fcbergreifend zu eliminieren, so Schuh weiter. Als Risiken bezeichnete der Experte \u201eHackerangriffe\u201c und auch einen \u201eKundenverlust\u201c. Denn dank einer ausgepr\u00e4gten und intensiven Daten-Analytik seien Konzern-Giganten wie Apple, Facebook oder Amazon auch durchaus eine Gefahr f\u00fcr den Maschinenbau. \u201eDer Buchhandel ist ein gutes Beispiel, wie eine ganze Branche durch ein neues Angebot ausgeschaltet worden ist. \u201cUnd nicht nur Schuh w\u00fcrde sich w\u00fcnschen, wenn die Maschinenbau-Kompetenz im deutschen Mittelstand verbleibe. \u201eDeswegen fangen sie am besten gleich morgen an, die vierte industrielle Revolution in ihrem Unternehmen umzusetzen!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIndustrie 4.0\u201c kompakt: Chancen und Risiken! 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