{"id":1239,"date":"2017-06-26T10:05:58","date_gmt":"2017-06-26T08:05:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ume-mg.de\/?p=1239"},"modified":"2017-06-26T10:05:58","modified_gmt":"2017-06-26T08:05:58","slug":"ume-mitgliederversammlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ume-mg.de\/?p=1239","title":{"rendered":"UME-Mitgliederversammlung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Arbeitswelt der Zukunft ist flexibel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? Und wie m\u00fcssen Arbeitszeitmodelle angepasst werden, damit die Metall- und Elektroindustrie auch zuk\u00fcnftig wettbewerbsf\u00e4hig bleibt? Nicht nur Cornelia Daheim, Gr\u00fcnderin und Inhaberin von Future Impacts Consulting und Expertin f\u00fcr arbeitsplatzbezogene strategische Prozesse der Technologieentwicklung, referierte als Gastrednerin bei der Mitgliederversammlung der Unternehmerschaft der Metall- und Elektroindustrie zu M\u00f6nchengladbach e.V. (UME) \u00fcber eine sich ver\u00e4ndernde Arbeitswelt. Auch der UME-Vorsitzende Albrecht Driescher mahnte in seiner Rede flexiblere Arbeitszeitmodelle an. \u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fakt ist: Bis zum Jahre 2030 wird die Zahl der Personen im erwerbsf\u00e4higen Alter in Deutschland um sechs Millionen sinken. Der Demografiewandel macht sich immer st\u00e4rker bemerkbar, der Fachkr\u00e4ftemangel nimmt zu. \u201eAllein in den MINT-Berufen fehlen nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zurzeit bereits 237.000 Besch\u00e4ftigte. Dadurch l\u00e4sst die Innovationskraft zwangsl\u00e4ufig nach. Die Produktivit\u00e4t stagniert und die Finanzierbarkeit der sozialen Sicherung steht zunehmend in Frage\u201c, attestierte Driescher. Der Vorsitzende des regionalen Arbeitgeberverbandes k\u00fcndigt eine breite Arbeitszeitdebatte an, die von der Arbeitszeitkampagne der IG Metall begleitet werde. Die Arbeitszeitsouver\u00e4nit\u00e4t f\u00fcr die Mitarbeiter m\u00fcsse durch eine zus\u00e4tzliche Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Unternehmen begleitet werden, so Driescher. Befristete Einstellungen, Werkvertr\u00e4ge oder Leiharbeit sowie eine Arbeitszeitordnung, die vielleicht noch vor 25 Jahren ihre Berechtigung gehabt h\u00e4tte, habe mit der heutigen und k\u00fcnftigen Arbeitswelt nichts mehr zu tun. \u201eWenn Teams vernetzt zusammenarbeiten, \u00fcber gro\u00dfe Distanzen und verschiedene Zeitzonen hinweg, erfordert dies ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t und Selbstorganisation. Insbesondere unsere Arbeitszeitgesetzgebung muss diesem Wandel Rechnung tragen.\u201c So passe die t\u00e4glich zusammenh\u00e4ngende elfst\u00fcndige Mindestruhezeit nicht in die heutige Arbeitswelt. Sie torpediere dar\u00fcber hinaus auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, wenn Besch\u00e4ftigte zum Beispiel vormittags noch ihre Kinder zum Kindergarten bringen oder am fr\u00fchen Nachmittag wieder abholen wollen. \u201eDie zur Verf\u00fcgung stehende Gesamtarbeitszeit muss flexibler und bedarfsgerechter eingesetzt werden k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Desweiteren fordert Driescher neben besseren Regeln f\u00fcr eine qualifizierte Zuwanderung mehr MINT-Bildung im Bildungssystem ein. \u201eKeine Investition bringt mehr Rendite wie die Investition in Bildung\u201c, so der Unternehmer. Mit einer Vielzahl an Bildungsangeboten geht die Unternehmerschaft mit gutem Beispiel voran.\u00a0 Dazu geh\u00f6rt das Engagement f\u00fcr die Berufsorientierung mit Unterst\u00fctzung des hochmodernen M+E Info-Trucks, der vom 26. bis zum 30. Juni erneut im SMS Businesspark Station macht. Zusammen mit der MGconnect-Stifung wurde au\u00dferdem die Woche der Metall- und Elektroindustrie mit Berufsparcours und Businesstagen ausgerichtet. Das soll im kommenden Jahr wiederholt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Cornelia Daheim pr\u00e4zisierte die Ausf\u00fchrungen einer sich ver\u00e4ndernden Arbeitswelt. Neben einer zunehmenden Automatisierung r\u00fccken neue Organisations- und flexible Arbeitszeitmodelle verst\u00e4rkt in den Fokus. Die Arbeit der Zukunft werde entgrenzt in Zeit, Raum und Inhalt sowie flexibel und mobil sein, so die Expertin. \u201eJeder kann jederzeit und \u00fcberall arbeiten. Die klassischen Beschr\u00e4nkungen, die es einmal gab, werden wegfallen.\u201c Neue Kommunikationsstrukturen, selbstgesteuerte Teams und neue Formen der F\u00fchrung werden die Arbeitswelt in den n\u00e4chsten vierzig Jahren massiv ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Bild-JHV-2017-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1240\" src=\"https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Bild-JHV-2017-klein-200x300.jpg\" alt=\"Bild JHV 2017 klein\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Bild-JHV-2017-klein-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.ume-mg.de\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Bild-JHV-2017-klein.jpg 427w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Arbeitswelt der Zukunft ist flexibel Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus? 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